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Bloomsday usw.

Kurz vor der Sommerpause drehen Thomas Ney und der Club Fahrenheit noch mal so richtig auf. Nachdem die Podcast-Episode Tucholsky – sprechen schreiben schweigen auf reges Interesse gestoßen ist, gibt es im Juni noch zwei Live-Lesungen, eine sogar als Präsenzveranstaltung!


Bloomsday 2021:
Ein Tag wie jeder andere…

Leopold Bloom und Zeitungen im Ulysses

James Joyce war ein „Zeitungsfresser“. Das schlägt sich auch in seinem großen Roman Ulysses nieder. Auf vielfältige Weise sind darin Zeitungen gegenwärtig: Leopold Bloom ist Anzeigenakquisiteur, weiterhin ist eine ganze Episode einer Zeitungsredaktion gewidmet und dann durchziehen Zeitungsmeldungen von Ereignissen aus aller Welt den gesamten Text.

Mit Thomas Ney (Rezitation) und Rainer Pörzgen (Moderation).

Wann: 16.06.2021 | 19.30 Uhr
Wo: Heinrich-Heine-Haus, Am Ochsenmarkt 1a, Lüneburg

Bitte beim Literaturbüro Lüneburg telefonisch unter 04131 3093196 voranmelden!


Wenn jemand eine Reise tut…

Literarische Reisevorbereitungen

Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen… wusste schon Matthias Claudius. Erzählt und berichtet wird danach meistens für die, die zu Hause geblieben waren. Aber nicht alles, was einem unterwegs widerfahren ist, muss angenehm gewesen sein. Und manchmal wäre man besser zuhause geblieben …
Was zum Thema Reisen verfasst worden ist, davon soll eine Auswahl vorgestellt werden.

Wann: 20.06.2021 | 16 Uhr
Wo: Online-Veranstaltung | Aktuelle Informationen dazu auf der Homepage des mosaique

Beide Veranstaltungen wurden möglich gemacht durch die Förderung des Lüneburgischen Landschaftsverbandes.

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Tucholsky – sprechen schreiben schweigen

Eine biografische Rückreise

aus Texten und Briefen von Kurt Tucholsky
zusammengestellt und gelesen von Thomas Ney

Eine Veranstaltung der Literarischen Gesellschaft Lüneburg e.V.,
gefördert vom Lüneburgischen Landschaftsverband

Tagebucheintrag

In „sprechen – schreiben – schweigen“ geht es um den privaten Tucholsky, den Menschen, der zwischen den Zeilen lebte; um seine kleinen, fast kindlichen Freuden und um seine große Melancholie.

Beginnend mit dem Abschiedsbrief an Mary Gerold, seine zweite Ehefrau, geschrieben am 19. Dezember 1935 in Schweden, bewegt sich das Programm chronologisch rückwärts bis zu seiner Geburt am 9. Januar 1890 – ein Lebenspanorama, wie es sich Sterbenden im Moment des Todes zeigen soll.

In den aus Briefen zusammengestellten Monolog sind passend Tucholskys Texte, Gedichte und Prosa, eingefügt, wodurch Einblicke in die Entstehung dieser Werke möglich sind. Der Hörer erfährt die Motivation der Texte, der Moment der Entstehung wird deutlich.

In fünf Abschnitten entsteht ein dichtes Tucholsky-Bild: Stationen sind das Exil in Schweden, die Jahre in Paris und Berlin, Weltkrieg sowie Jugend und Kindheit. Dabei greift Ney auf Briefstellen, Satiren und Gedankenskizzen zurück.

Dieser Beitrag kann im Podcast-Player auf der Startseite abgespielt werden oder Sie laden sich die Episode vom Podcast von Dr. Book herunter.